„besonders entwicklungsfördernd“ wird um Zusatzprädikat  „inklusiv“  erweitert

Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Haltungs- und Bewegungsförderung e.V. (BAG) vergibt seit 2008 das Qualitätssiegel „besonders entwicklungsfördernd“ an Produkte/Konzepte, welche die sensiblen und kritischen Reifungsprozesse von Kindern durch anregende, motivierende und nachhaltige Bewegungsangebote sinnvoll unterstützen.

Ab Januar 2020 wird das Qualitätssiegel um das Zusatzprädikat „inklusiv“ erweitert. Dieses wird an besonders entwicklungsfördernde Produkte / Konzepte verliehen, die nach dem Grundsatz „Ermöglichen statt Behindern“, Inklusion als Querschnittsaufgabe umsetzen. In diesem Sinne geht es bei den geschaffenen Bewegungsangeboten darum, dass eine Teilhabe aller Heranwachsenden gewährleistet ist. Dabei ist nach Auffassung der BAG nicht die Barrierefreiheit ausschlaggebend, sondern das Vorfinden einer Umgebung, die zu einer  individuellen Auseinandersetzung mit den vorhandenen Anforderungen anregt.

Bei „inklusiven“ Produkten handelt es sich um exponierte Angebote, die eine bewegte und sinnesaktive Auseinandersetzung in den Fokus stellen sowie differenzierte Schwierigkeitsgrade und vielfältige Lerngelegenheiten bei der Produktkonzeption verfolgen. Zugangs- und Aufenthaltsbedingungen, vielfältige Anreize zur aktiven Auseinandersetzung, individuelle Risiko- und Wagnissituationen sowie Anlässe zur Förderung eines Miteinanders spielen eine besondere Rolle.

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