Zwei neue Publikationen unterstützen die Philosophie der BAG und rufen zu mehr Bewegung im Alltag auf
Hier geht`s zu den Publikationen:
Moderate Bewegung und eine ausgewogene Ernährung sind Grundlage körperlicher, geistiger und psychisch-emotionaler Gesundheit. Bereits kleine, wenig zeitintensive Verhaltensänderungen im Alltag haben nachweislich einen gesundheitlichen Nutzen und können sich positiv auf ihr Wohlbefinden auswirken.
Vom passiven Patient zum kritischen Konsument - Die Rolle des Patienten im Wandel
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Bewegung - Schlüsselfaktor zum positiven Altern
Das Durchschnittsalter der Menschen steigt kontinuierlich an. Für Inhalte wie Gesundheit, selbständiges und sinnerfülltes Leben sind wir selbst verantwortlich. Die entscheidenden Säulen sind: Sozialkontakte, ausgewogene Ernährung und vor allem Bewegung. Immer mehr Studien belegen die naturgegebene Abhängigkeit von moderater Bewegung und dem günstigen Verlauf der körperlichen, sozialen und geistigen Entwicklung. Man benötigt für ein gesundes Altern nicht einmal hohe sportliche Herausforderungen. Spaziergänge, Gartenarbeit, Radwandern, Schwimmen, Tanzen, Ballsportarten sind beispielhaft zu nennen. Sie erhalten einen funktionell jünger als es dem chronologischen Alter entspricht. Das gilt gleichermaßen für Körper und Geist. So begünstigen Koordinationsübungen (z. B. Gleichgewichtsaufgaben) und feinmotorische Tätigkeiten Stoffwechselsprozesse im Gehirn, welche die Neubildung von Gehirnzellen und deren Verbindungen anregen. Darüber hinaus hat körperliche Aktivität einen stimmungsaufhellenden Effekt auf die Psyche und wirkt Depressionen entgegen. Bedrohliche Erkrankungen vieler lebenswichtiger Organe können in ihrer Entstehung verhindert oder herausgezögert werden. Ähnlich positive Zusammenhänge gibt es auch hinsichtlich der Vorbeugung von Demenzerkrankungen.
Fazit: Moderate Bewegung ist die Voraussetzung für eine körperliche und geistige Beweglichkeit bis ins hohe Alter.
Wichtig: Es muss vor allem Spaß machen!
Was ist für den Rücken besser - Laufen auf Asphalt oder Laufen auf Naturböden?
Um es vorweg zu nehmen: Den absolut idealen Laufuntergrund gibt es nicht. Schließlich kommt es u. a. auf die jeweiligen Bedürfnisse, Ziele und Trainingsmöglichkeiten an.
Für den gelegentlichen Freizeitsportler ist laufen auf einem Naturboden/Waldboden vorzuziehen. Nicht nur wegen der Naturerlebnisse und der besseren Dämpfungseigenschaften. Der unebene Untergrund, ein lang gezogener Schritt über eine Wurzel, ein Sprung über eine Pfütze stellen zusätzlich komplexe Herausforderungen an Koordination, Reflexe und Muskulatur der unteren Extremitäten. Wichtig! Hohe Aufmerksamkeit (Gefahr des Umknickens) und griffiges Schuhwerk.
Laufen auf Asphalt ist aber besser als sein Ruf. Insbesondere bei Achillessehnenbeschwerden oder bei leichten Verstauchungen ergeben sich durch den gleichmäßigen Abrolleffekt Vorteile. Für den ambitionierten Läufer mit dem Ziel eines (Halb-) Marathons ist das Training auf Asphalt sogar unverzichtbar. Wichtig! Funktionale Laufschuhe.
Tipp: Wechseln Sie häufiger den Untergrund. Die Mischung bietet einen umfassenden Trainingseffekt und sorgt für Ablenkung. Wichtig ist Regelmäßigkeit (im Winter auch unter Einbezug eines guten Laufbandes). Eine Studie der Universität Stanford hat ergeben, dass Menschen, die regelmäßig moderat Joggen rund 25% weniger Skelettmuskelschmerzen haben als Inaktive.